... und wir schaffen es auch morgen - denn wir wollen und wir wissen, warum wir wollen.
 
Nach 40 Jahren 'Schwabenland' bin ich in das Bundesland meiner nächsten Vorfahren zurückgekehrt. Nach Studium, Arbeit, Heirat und Vater werdend und wieder Arbeit und einem bewegten Leben habe ich in "hohem" Alter meine Liebe gefunden, was mich letztendlich zu diesem Schritt bewogen hat.
Es war keine leichte Entscheidung - lasse ich doch einen Teil dieses Lebens in meiner langen
Heimat nicht unbedingt zurück, aber bin ich doch getrennt von dem, was mir lieb und teuer ist:
Meine Freunde, meine Kinder und Schwiegersöhne und vor Allem meine drei Kleinen Lena Madita, Moritz Karl und Charlotte Marlene und seit dem 21.12.2008 den Vierten im Verein der Kindeskinder: Finn Udo.

Ich habe gern' im Schwabenländle gelebt; nun sind durch meine Heirat die Weichen anders gestellt, und ich siedelte um in eine Gegend, deren Eingeborene mindestens genau so viele Eigenarten besitzen "als wie" die Schwaben.
In meinem stolzen Alter und als vierfacher Grossvater "wanderte ich aus" nach fast Ostwestfalen - zu meiner Frau, die ich liebe. Als allerdings gebürtiger Westfale mit einem ordentlichen Schuss ostpreussischem Blut habe ich wenigstens mit der Sprache in dieser ostwestfälischen Diaspora keine Probleme.

Was mir allerdings in Westfalen nicht fehlen wird, ist die "heilige" Kehrwoch'; sie ist eine Eigenart des Schwaben und seit Jahrhunderten in dessen Bewusstsein verankert.
             http://www.petermangold.de/schwaebische_kehrwoche_I.htm
           Besonderes Augenmerk bitte ich ich auf den Link "KEHRWOCH II " zu richten: den Beitrag, der überschrieben ist mit:
                    Mehr als hundert Interessenten wollen Schrubbtechniken erlernen

Ich freue mich auf mein 'neues' Leben und es geht voran. Denn ich glaube fest an den Grundsatz:
Es wird sich immer wieder eine Tür auftun. Und die erste Tür hat sich bereits aufgetan ...

 
Das MORGEN ist eine Vision voller Hoffnung,
und Du allein schaffst es, aber Du schaffst es nicht allein.

Mehr denn je zählt heute diese Aussage: Das Miteinander. Wie wichtig sind die Bindungen zu Familie und Freunden! Der"Einzelkämpfer" wird nicht viel erreichen können in seinem Leben.
Er wird immer einsam sein; und auch, wenn er es nicht zugeben mag:
Die Sehnsucht in ihm ist vorhanden. Und Sehnsucht ist etwas 'Schlimmes'.
Viele Menschen werden damit nicht fertig und zwingen sich oft in andere Süchte:

Alkoholsucht
Tablettensucht
Drogensucht
Habsucht
Eifersucht
Herrschsucht
Geltungssucht
Vergnügungssucht
Spielsucht
Fress-Sucht
Arbeitssucht
Sehnsucht

Diese anderen Süchte münden letztendlich immer in der Sehnsucht, der Suche nach
Erfüllung, Liebe und Zuneigung. Es ist wünschenswert und erforderlich, dass
die Menschen sich in dieser schnell-lebigen Zeit wieder auf ethische Grundwerte
besinnen. Dass sie miteinander leben in Achtsamkeit und Respekt zueinander.

 

DESIDERATA
Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast und denke daran, welcher Friede in der Stille sein mag. Soweit als möglich, versuche mit allen Menschen auszukommen, ohne Dich zu unterwerfen.
Sprich Deine Wahrheit ruhig und klar, und höre anderen zu; denn auch sie haben ihre Geschichte.
Vermeide laute und aggressive Menschen. Sie sind eine Plage für die Seele. Wenn Du Dich mit anderen vergleichst, magst Du eitel oder bitter werden; denn es gibt immer geringere oder größere Menschen als Dich.
Freue Dich über Deine Erfolge und Pläne. Nimm Deine Arbeit ernst, aber bleibe bescheiden. Sie ist ein wirklicher Besitz in den wechselnden Geschicken des Lebens. Sei vorsichtig mit geschäftlichen Dingen; denn die Welt ist voller Listen. Aber sei Du selbst.
Du bist ein Kind des Universums - nicht mehr und nicht weniger als die Bäume oder die Sterne.
Besonders heuchle keine Zärtlichkeit und sei nicht zynisch in Bezug auf die Liebe. Denn angesichts aller Trockenheit und Entzauberung ist sie wiederkehrend wie das Gras. Nimm gütig den Rat der Jahre an und lasse mit Anmut die Dinge der Jugend hinter Dir. Nähre die Stärke Deiner Seele, um im plötzlichen Unglück nicht schutzlos zu sein. Aber beunruhige Dich nicht mit Grübeleien. Von einer gesunden Disziplin abgesehen sei milde mit Dir selbst.
Du hast ein Recht, hier zu sein, und ob es Dir klar ist oder auch nicht - das Universum entfaltet sich, wie es soll.
Sei deshalb in Frieden mit GOTT, wie immer auch Du IHN Dir vorstellen magst, und was immer Deine Mühen und Wege sein mögen.
Halte Frieden mit Deiner Seele in der lärmenden Verwirrtheit des Lebens. Mit all ihrem Schein und der Mühsal und der zerbrochenen Träume - es ist doch eine schöne Welt.
Sei achtsam und versuche glücklich zu sein.

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in der Skt.-Pauls-Kirche
Baltimore AD 1 6 9 2