Schwabenland & Münsterland
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Aus Gründen des Daten-und Personenschutzes wurden bei Photographien
die Gesichter realer "dritter" Personen auf Wunsch verändert oder unkenntlich gemacht.
Beteiligte werden sich aufgrund der Situation wieder-erkennen.
 
... im Schwabenland habe ich mehr als mein halbes Leben zurückgelassen; aber ich habe es aus guten Gründen getan. Und ich habe Waiblingen ja nicht für immer verlassen - es sind nur 500 "Kilometerle" (auf gut schwäbisch) - und die fährt man auf einem "halben Arschbacke".
Meine Kinder haben ihn verstanden, meinen Weg - ich glaube, schneller als ich selber. Ich denke, ich habe ich mich selber "überholt" - auf der Fahrt hin zu meinem neuen Leben.

Was mir allerdings ein wenig fehlt, sind meine Enkelkinder - überhaupt die kleinste, die Charlotte: "Opa, komm ...Brause, bitte!"
So ganz tief drinnen in meinem Herzen habe ich einen Gedanken, der bleibt allerdings bei mir - und es ist gut so, wie es jetzt nun ist.

Nur der Blick nach vorn schafft Veränderung, und Veränderung bedeutet Wachsen, Fortschritt, eine Sprosse höher auf der Leiter des Lebens.
 
Das Münsterland ist nach Dortmund, Kestrich (Homepage) und Waiblingen (WN in Wikipedia) meine vierte Heimat geworden - genauer gesagt: eine Kleinstadt in Ostwestfalen - aber nicht so weit östlich wie die Diaspora um Bielefeld.
Die Stadt, in der ich nun lebe, befindet sich etwa auf 80 m ü. NN; soll heissen, wir bekommen keine nassen Füsse, wenn der Meeresspiegel um 20 Meter steigen wird.
Die Münsterländer Bucht wird nicht voll-laufen.
 
... dazwischen liegt KESTRICH (Wikipedia); hier verbrachte ich als Kind und Jugendlicher die schönste Zeit in dieser Zeit des Wachsens.

In Kestrich fand der Bruder meines Grossvaters nach dem Krieg seine neue Heimat. Ich selber war das erste Mal in 1955 dort, mit meiner "Groß" - es war eine aufregende Reise mit dem Zug von Schwerte - damals natürlich mit Dampf - nach Gießen. Dann weiter mit dem "Arbeiterbus" bis Groß-Felda und nach Kestrich zu Onkel Otto und Tante Guste: sechs Wochen Sommerferien.
Hier traf ich meinen Freund Friedhelm aus Gießen, der ebenfalls bei seiner Tante zu Besuch war.
Später, im heranwachsenden Alter, richteten sich die Blicke naturgemäss auch nach dem "weiblichen Geschlecht".
K. hiess meine 'Liebe' und wir trafen uns über Jahre immer in diesen Sommer- ferien.
Verlassen haben wir uns als ich 18 war. Und 'neulich' haben wir uns nach nahezu 35 Jahren wieder in unserem Dorf getroffen - bei unseren "Dorfeltern" B. und A.
Streukasten an der alten Strasse nach Stumpertenrod
- hinten das Tal: der "Grund"
1955
bei der Ernte in der "Helperschtrod"
(dialektisch nicht so einfach)
mit R. aus Essen - sie war nicht meine Freundin
auf dem Wagen K's 'Bettche'
1960
Wie sagte meine Dorfmutter B. immer? Ich sähe die Arbeit!
Und Tante Guste schimpfte ..., weil ich bei ihr kein Holz hackte.
Auf der Fahrt von DO nach Stuttgart - Zwischenstation am sagenumwobenen
"Steinköppel"
kleines 'Zeltlager' und beim Spaghetti-Essen mit H., meinem Reisegefährten,
und meinem Freund B. aus Kestrich; ringsrum die Mädels - auch Freundinnen;
die spülten freu-willig das wenige Geschirr.
8/1967
bei der Hütte hinter dem "Rentefink" - etwa 1975 ?