…auf ein Wort oder mehr!
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das Weblog von UP. oder der Frust, das
Schöne oder das Bescheuerte des Tages,
der Woche oder des Monats, auch Jahr
oder
das / der Moment, der zählt

Der kleine Udo
vor seiner Tanne in
Hörde im Jahre 1949
Memory 1 Memory 2
Pferde-Memory - gross Pferde-Memory - klein

Bei meiner langen Wanderung zum "Haus am See " bin ich in Ahlen/Westf. angekommen. Hier bin ich nun wieder verheiratet, und hier bin ich zuhaus'.

Mit dem Namen der Stadt verbindet sich unweigerlich die
Zeche WESTFALEN. Auch sie fiel der sich anbahnenden Globalisierung zum Opfer. Am 30.06.2000 wurde die letzte Lore geleert und der Laden dichtgemacht - ein Desaster für die strukturschwache Region. Denn nicht nur Kohle, sondern auch Zement als zweites Standbein der Region, wird heute aus CHINA importiert.

Zeugnis vergangener Industriekultur ist das alte Zechengelände mit der Lohnhalle, der Waschkaue und den Wahrzeichen einer Zeche, den Fördertürmen von Schacht 1 und Schacht 2. Viel Arbeit und Planungen haben aus den alten Zechengebäuden, die nach dem Abriss zechenspezifischer Bauten übrigblieben, ein kleines Highlight hervorgebracht: Nutzung der Gebäude als Standort für handverlesene Mieter, ein kleines Museum und ein Tagungshotel ist angedacht. Der alte Lokschuppen steht noch; und hier wurde leider etwas versäumt: Der Erhalt der Zechenbahn bis zum Hammer Hafen. Es wäre ein 'Eldorado' für Museumseisenbahner gewesen: Direktverbindung von Hamm nach Ahlen - man stelle sich vor: ein Zug, gezogen von einer BR 52 oder 44 oder 89. Und das Potential für einen entsprechenden Verein gibt es sicher heute wie damals.
Auf der Trasse dieser Zechenbahn verläuft heute ein Radweg - abzweigend auf Höhe des Beginns der Osthalde vom sogenannten Werse-Radweg - über Dolberg nach Hamm. Die Brücke über die Lippe wird zur Zeit einer Revision unterzogen.

Und unübersehbar "trotzt der Berg" - die Osthalde. Von weitem schon sieht man das Haldenkreuz - zum Gedächtnis derer, die unten geblieben sind.

Die Halde ist mehr oder weniger begehbar erschlossen. An manchen Stellen stehen zwar noch Verbotsschilder rum, dass 'Unbefugten' der Zutritt untersagt ist, aber mit welchem Recht? Die Asphaltstrassen für die Anfuhr sind längst zurückgebaut und der Natur zurückgegeben.
Der nördliche Weg mutet an wie ein Weg durch den Dschungel, und wenn man den ersten Punkt erreicht, der die Sicht freigibt, fällt dem Wanderer sofort der Kirchturm von Ahlen ins Auge. Der südliche Weg ist mehr oder weniger wie ein Feldweg befahrbar ausgebaut. Er dients auch den Landschaftspflegern als Zufahrtsweg für die Pflege der ausgedehnten Grasflächen, die regelmässig gemulcht werden. Und auch die Menschen haben längst davon Besitz ergriffen, was der Allgemeinheit gehört. Jogger ziehen ihre Runden und Mountain-Biker ächzen die Schotterwege aufwärts. Interessierte wie wir finden seltene Blumen wie Orchideen und an Tieren sind Hasen, Rebhuhn und Karnickel heimisch. Foto-Objekte finden sich in grosser Zahl und vom Gipfel 1, dem oberen Plateau, kann man bei sichtigem Wetter den Blick weit über 100 km ins Land schweifen lassen.
Es erfordert keine grossen Anstrengungen, die Halde zu 'besteigen'. Mit ihrer Flora und Fauna hat diese Landschaft unser Interesse geweckt. Mittlerweile [Juli 2009] waren wir dreimal oben - immer ausgerüstet mit Kameras und Skizzenblock. Wer sich für die Halde (fachmännisch: Bergehalde) interessiert, kann sich
hier einen Überblick anhand verschiedener Foto-sessions verschaffen, die ständige Erweiterung erfahren. Sie reflektieren die Eindrücke auch im jahreszeitlichen Ablauf.
Wer sich für den Bergbau als solchen interessiert, findet auf
www.pro-bergbau.de - siehe auch LOGO unten - viel Wissenswertes und eine Menge Fotos. Unter anderem vertritt der Autor den Standpunkt, dass auch in Zukunft die deutsche Steinkohle ein wertvoller Energieträger sein wird, und manche Zeche eine Renaissance erfahren wird.

Die stillschweigende "Öffnung" der Halde ist leider auch mit negativen Begleitumständen verbunden. Vandalismus am Haldenkreuz in Form von Zerstörung des Verteilerkastens und des Beleuchtungsschlauches, wahllos verstreuter Abfall und andere Zeichen von Zeitgenossen, die der Natur und damit wohl auch anderen Menschen keinen Respekt entgegenbringen.
Was allerdings in den Köpfen dieser destruktiven Chaoten vor sich geht und welche 'Motivation' sie treibt, bleibt dem "Normalo" verschlossen. Vielleicht haben sie eine "schwere Kindheit" gehabt.

"Projekte"


Unsere
MALEREI
auf
Kleos Malschuppen


LESEZEICHEN

Theos Schmiede

Weihnachtsbäckerei 09

Schweinerolle

Schwertransport





Eine kleine Hommage an meine Kindheits- aber vor allem Jugenderinnerungen ist meine Website www.kestrich.de. In Kestrich, einem kleinen Bauerndorf in Oberhessen, verbrachte ich jedes Jahr meine Sommerferien, und auch heute zieht es mich immer wieder in diese Gegend. Viele Freunde leben dort und Verwandte.

... nu' aber wünsche ich fröhliches Durchklicken!
Die Bilderberger NachDenkSeiten - Die kritische Website
www.campact.de